HS: Fusion

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Die native iPhone-Bedienoberfläche für den Gira HomeServer

hsfusion ist eine eigenständige Visualisierungsoberfläche für iPhone und iPod, auf der alle Bilder, Schaltflächen, Slider und Texte direkt auf dem iPhone gespeichert werden. Der HomeServer stellt bidirektional die Datenpunkte zur Verfügung.

BDA_beide

Der Vorteil einer solchen nativen Oberfläche ist die Echtzeit-Geschwindigkeit, in der der Homeserver bzw. die KNX-Installation bedient wird. Gleich ob das iPhone via WLan oder über eine EDGE oder 3G Verbindung verbunden ist. Bei den derzeitigen browserbasierten Lösungen wird bei jedem Seitenaufruf die komplette Seite neu geladen. Das nimmt oft so viel Zeit in Anspruch, dass die Bedienung sehr zähflüssig ist.Und wer nutzt schon gern eine Lösung, die mehr Zeit in Anspruch nimmt, wenn es schneller ist zum Schalter zu gehen? ….niemand, wenn er die Wahl hat.Bei hsfusion sind Seiten direkt auf dem iPhone verfügbar. Die Bedienoberfläche ist genauso schnell verfügbar, wie man es von einer App auf dem iPhone gewohnt ist. Alle Bilder, Hintergründe usw. werden vorher auf dem iPhone gespeichert. Somit muss nur das zu visualisierende Prozessabbild einmalig beim Start übertragen und danach nur noch aktualisiert werden. So macht die Bedienung des Hauses richtig Spaß und das iPhone wird quasi zum Licht- und Medienschalter

 

Inbetriebnahme und Komponenten

Zur Inbetriebnahme werden drei Komponenten benötigt:

  • Gira HomeServer mit dem Konfigurationstool Experte
  • Ein iPhone oder iPod-Touch mit der Software iViewer von Command-Fusion. Diese kann über den Appstore heruntergeladen werden. Für eine Visu-Seite ist diese Software kostenlos. Für Seitensprünge auf weitere Seiten wird eine kostenpflichtige Lizenz für den iViewer benötigt.
  • Der GUI-Designer zum Erstellen einer nativen Oberfläche für das iPhone. Diesen finden Sie unter .

 

Aufbau und Arbeitsablauf

In vier Schritten zur hsfusion-Visu:

  • Oberfläche im GUI-Designer erstellen
  • Datenpunkte (Joins) im GUI-Designer vergeben
  • Die gleichen Datenpunkte ebenfalls im HS eintragen und verknüpfen
  • HS-Projekt und GUI-Designer Projekt auf HS und iPhone übertragen, fertig.

 

Der GUI-Designer:
Hier wird die Oberfläche erstellt und zum iPhone übertragen. Der GUI-Designer ist in seinem Aufbau und Arbeitsablauf dem Experten sehr ähnlich. Im Auswahlfeld Projects sind die Visu-Seiten aufgelistet und darunter im Theme Manager die Symbole, Bilder, Schaltflächen und Schriften.

Für alle Eingaben und Anzeigen werden im GUI-Designer Nummern (Join) vergeben, über die die Information mit dem HS ausgetauscht werden.
Dieselben Nummern werden im HS-Projekt bei den hsfusion-Connector-Bausteinen eingetragen. Mehr ist nicht notwendig, um einen Datenpunkt auf dem iPhone anzubinden.

BDA_GUI_Designer

Bausteine im HomeServer

Um den ersten Schaltbefehl zwischen iViewer und HS auszuführen, werden nur zwei Bausteine benötigt, der hsfusion-Server-Baustein, zu dem der iViewer eine TCP-Verbindung aufbaut und ein Connector-Baustein, der die HS-KO-Daten in das iViewer-Datenformat übersetzt.
Im Musterprojekt gibt es drei Connector-Bausteine für die Datentypen: Bit, Wert und Text.

 

hsfusion –Server-Baustein:

Dieser Baustein kommuniziert mit den iPhone-Clients via TCP direkt aus dem GLE heraus und benötigt keine weiteren Verknüpfungen. Er wird nur einmal benötigt und kann mehrere Verbindungen gleichzeitig annehmen. Die aktiven Verbindungen werden auf der HS-Debug-Seite unter dem Punkt hsfusion angezeigt.

BDAserver

hsfusion Digital-Connector (Schalten)

Die Datenpunkte werden auf KNX-Seite als Kommunikationsobjekte bezeichnet und im GUI-Designer als Join.
Für die drei Datentypen Bit, Zahl und Text gibt es Connector-Bausteine. Diese benötigen dieselben iKO´s SEND und RECV, die am Serverbaustein angebunden sind. Somit ist der Baustein mit dem Server verbunden und kann bidirektional Daten tauschen.
BDA_DigitalJoin

hsfusion Analog Connector (Dimmen, Werte)

Analog zum Baustein Digital-Connector (Schalten) werden auch beim Analog-Connector die beiden iKO´s SEND und RECV zur Kommunikation mit den Serverbaustein benötigt. Dieser Schritt ist bei allen Datenbausteinen gleich. Weiter wird nun das Wert-Objekt des Dimmers analog zum Schaltobjekt, mit den Ein- und Ausgang verbunden.
BDA_DigitalJoin

hsfusion Serial-Connector (Texte, dynamische Bildfpade)

Der dritte Datenbaustein Text ermöglicht Texte auf dem iPhone anzuzeigen und diese auch dort zu editieren.

BDA_analog
Hierzu wird im GUI-Designer zwischen einem Text-Tool und einem Input-Tool unterschieden.
Texte anzeigen:

Das Text-Tool zeigt Texte, wie z.B. die Uhrzeit an. Dazu ist eine Verknüpfung an den Ausgängen am Serial-Connector-Baustein nicht nötig, da lediglich Daten von HS zum iPhone in eine Richtung übertragen werden. Diese Ausgänge bleiben somit unbelegt.

Texte anzeigen und editieren:
Um Text wie z.B. eine Notizfunktion auf dem iPhone editieren zu können, wird im GUI-Designer das Input-Tool gewählt.
Beim Input-Tool müssen zwei Join´s vergeben werden: der Serielle für den Text und ein weiterer digital-Join. Wird der digital-Join durch einen Klick auf den Wert 1 gesetzt erfüllt dieser die Funktion einer Entertaste und der Text wird gesendet.
Der digital-Join zum Senden des Textes sollte nicht im HS-Projekt verwendet werden. Er ist ausschließlich dazu bestimmt den editierten Text zu senden.
Diese digital-Join´s, die Aktionen auslösen, sind auch an anderen Stellen im GUI-Designer wiederzufinden. So kann mit einem Digital Join auch eine Sub-Page aufgerufen werden oder ein im Projekt enthaltener mp3 gestartet werden.

Werte mit physikalischen Einheiten anzeigen:

Hierfür liegt dem Musterprojekt ein Baustein bei, der Texte und Werte im HS zu einem Text zusammenführt.

BDA_TempWERT

Erweiterungen: Proxy

Der Proxy-Baustein ermöglicht das Einbinden von Kamerabildern und Archiven in die hsfusion Oberfläche. Der GUI-Designer bietet die Möglichkeit, Bildpfade dynamisch über ein serial-Join zu steuern. Der Proxy-Baustein stellt diese Bildpfade zur Verfügung und macht dadurch Archivbilder und Diagramme aufrufbar.
Weitere Informationen hierzu folgen in kürze. Im Musterprojekt ist der Proxy bereits eingebaut.

Lizenz

Ohne Lizenzcode am Eingang des Serverbausteins, arbeitet dieser für drei Tage. Wird das HS-Projekt erneut übertragen beginnt die dreitägige Testzeit immer erneut. Weiter besteht die Möglichkeit eine kostenfreie 30-Tage Lizenz im knx-User-Forum zu beantragen. Diese ist nach jedem HS-Projektupload erneut 30 Tage lauffähig. Hiermit soll den Power-Usern ermöglicht werden ausgiebig zu testen bzw. gar keine Lizenz zu benötigen, da der Poweruser spätestens alle 30 Tage etwas in seinem Projekt ändert.
Um eine Vollversion ohne Laufzeitbegrenzung zu erwerben finden Sie einen Link auf der HS-Debug-Seite unter hsfusion oder wenden sich per Mail an hsfusion(@)berg-ing.de
Dafür ist eine Investition von nur € 90,- inkl. MwSt. notwendig

Die Integration dieser Bausteine wurde ausgiebig mit der HomeServer Firmware 2.3 getestet, jedoch werden hierfür Bibliotheken verwendet, die nicht von Gira zum Einsatz freigegeben sind. Für Probleme und Schäden die durch diesen Baustein entstehen wird jegliche Haftung ausgeschlossen.
Gira HS sind eingetragene Markennamen der Firma Gira, CommandFusion und iViewer sind Markennamen von CommandFusion.

© Christian Berg, alle Rechte vorbehalten.