Füllstand Überwachung Zisterne

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Basierend auf dem Beitrag von T-Rex im knx-user-forum.de

Alle weiteren Angaben und Berechungen nur für zylindrische Tankformen.

Material

  • 1 Sensor mit 4-20 mA von Tecson 2-adrig (ist übrigens nach meiner jetzigen Erfahrung ein guter Lieferant) = 1 ABB AE/S 4.2)
  • 1 kleines Kind
  • Meterstab
  • Zettel

Zunächst die Mechanik:
Ich habe meinen kleinen Sohn benutzt um durch den Domschacht in die Zisterne zu klettern. Dort das Kabel ordentlich abgedichtet dann durchführen zum Aktor.

Bei dieser Gelegenheit auch das Volumen der Zisterne bestimmen:

  • Höhe des unterern Sumpfs, aus dem die Pumpe nicht mehr saugen / fördern kann
  • Höhe vom Boden bis zum Überlauf
  • Durchmesser der ZisterneBeispiel anhand meiner Zisterne:
  • Unterer Sumpf 20 cm
  • Höhe bis Überlauf 151 cm
  • Durchmesser 200 cmDann den Sensor el. installieren. Der ABB AE/S 4.2 hat über einen 230V Anschluss eine Einspeisung für die Spannung.
    Von dort auf den Eingang den Sensor verdrahten.

    Dann die Berechnungen:
    Grundfläche der Zisterne: A = p * r²;
    Bei mir also dann Grundfläche A = 100 cm Radius * 3,1416 = 3,1416 m² = 31416 cm² => 10cm Wasserstand sind dann also 0,31426 m³ = ca. 314 Liter.

    Der Sensor misst von 0-250 mBar, also 2,5 m Wassersäule. Der Ausgabewert wird ein 2-Byte-EIB-Gleitkommawert.

    Nach den obigen Werte ist also bei 8% von der Messgrenze (Sumpfhöhe / Max. Meßhöhe = 20 cm / 250 cm) der Nullpunkt in der Zisterne erreicht, der auszugebende Wert ist damit 0 m³.
    Die obere Messchwelle ist in meinem Beispiel bei 60% (Überlaufhöhe / Max. Meßhöhe = 151 cm / 250 cm) erreicht, da ist das nutzbare Volumen dann in meinem Beispiel 4,115 m³.

    Errechnet folgendermassen: V = (151 cm Überlauf – 20 cm Sumpf) * 31415 cm² Grundfläche. Damit liefert der ABB den richtigen Wasserstand.