Busklemme

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KNX-Busklemme

KNX-Busklemme

Die umgangsprachlich „Busklemme“ genannte Steckklemme stellt die physikalische (technische, elektrische) Verbindung zwischen dem Gerät und den 2 Drähten (rot & schwarz) der KNX (EIB)-Leitung her.

Die Klemme hat an einer Seite zwei Anschlusslöcher für das Gerät und an der anderen für 4 EIB Aderpaare (rot-schwarz). Somit ist die Klemme zugleich Anschluss für ein Gerät an den EIB und Verteiler für bis zu 4 EIB Leitungen. Die Klemme kann auch frei, ohne Anschluss an ein Gerät, als reiner „Verteiler“ benutzt werden.

An den Seiten der Klemme sind Führungselemente in Form von sog. „Schwalbenschwänzen“ (negativ und positiv) eingebracht.

Über diese Elemente lassen sich die Klemmen zum einen miteinander Verbinden (Aneinanderreihen) und zum anderen dient sie als Führung in vielen Produkten (z.B. Busankoppler UP, REG Geräte etc.), damit die Klemme sauber geführt und „verriegelt“ wird. Diese Führung und die gesamte Busklemme ist Bestandteil des KNX-Handbuches (Früher EIB-Handbuch), in diesem Handbuch ist die Busklemme als solches genau spezifiziert.

Als Verbindungsklemme (reine Verteilung der Busleitung) gibt es diese Klemmenanordnung auch, dabei fehlen dann die Anschlußlöcher für die Kontaktierung der Busgeräte. Zum Prüfen der Busspannung finden sich, wie bei den meisten Steckklemmen des Herstellers, kleine Quadratische Öffnungen für Messgeräte (bzw. deren Messleitungsprüfspitzen).

Um die Drähte aus der Busklemme zu entfernen, den Draht unter Zug ständig hin- und herdrehen, bis der Draht von der Federzugklemme freigegeben wird.

Die Praxis hat gezeigt, daß man beim Gebrauch der Klemme an dem Loch anfangen sollte, daß dem KNX-Gerät am nächsten liegt. So kann man später ggf. die oberen Anschlusspunkte nutzen, ohne die Klemme von dem jeweiligen Busgerät abzuziehen.

Es gibt auch Busklemmen mit integriertem Überspannungs-Ableiter (z.B. von Dehn BUStector BT24).